Blog

Stressiger Alltag? 3 Tipps um in Deiner Mitte zu bleiben

Gerade im Herbst habe ich das Gefühl, dass alle um mich herum – inklusive mir selbst – nochmal so richtig vollgepackt sind: Mit Dingen, die zu erledigen sind, mit Terminen, Besprechungen und Organisatorischem. Egal wen ich frage „Wie geht’s Dir?“ die Antwort kommt immer „Ist gerade viel los…“ Und auch bei mir ist im Oktober meist „viel los“. Daher sind die folgenden Praxistipps alltags- und businesserprobt- 3 Impulse – kurz und knackig – wie Du im Herbst in Deiner Mitte bleibst:

1. Ausatmen 

Von Termin zu Termin hetzen – ein voller Terminkalender- lässt sich manchmal ändern, manchmal nicht. Was sich immer ändern lässt, ist Deine Art zu Atmen. An dem oft zitierten Ratschlag „Atme einmal tief durch“ ist echt was Wahres dran, wobei Du besser „tief ausatmest“, wenn Du das hier gelesen hast. Nach der Ausatmung, vor der nächsten Einatmung ist Dein Zwerchfell in seiner entspanntesten Position. Wusstest Du das? Und Dein Zwerchfell ist: Genau – Deine Mitte. Zumindest ein großer Teil davon. Wenn Du nun ganz lange ausatmest und mal wartest, bis dein Einatem-Impuls von alleine kommt, dann verlängerst Du die Entspannungsphase Deines Zwerchfells – deine Atempause. 3 mal hintereinander so geatmet – und schon ist Dein Hirn wieder mit Sauerstoff versorgt und Dein Nervensystem entspannter als zuvor. 

2. Ziele haben – Fokus behalten

Mal ganz ehrlich: Hast Du ein persönliches Ziel für diese Woche, diesen Monat, dieses Jahr? Wenn ja, steht es irgendwo? Richtest Du Deinen Kalender, Deine To Do – und Terminliste danach aus? Schau dir mal Dein Kalender genauer an: Welche Termine / Aufgaben haben sich da reingeschummelt, die so gar nichts mit Deinem persönlichen Ziel zu tun haben? Sicherlich gibt es Dinge, die müssen erledigt werden – auch wenn Sie Dich nicht weiterbringen. Aber hierfür kannst du Dir ein – sehr kleines Zeitfenster – einrichten. Unwichtige Aufgaben mögen es nämlich sich auszubreiten und immer mehr zu werden. Deshalb: Setze Grenzen und behalte Deinen Fokus. In Besprechungen. In Deinem Terminkalender. Trag Dir selbst Termine  ein – für die Aufgaben, die Dich Deinem Ziel näherbringen. Am besten morgens als erstes. Deine wichtigsten Aufgaben haben Dich mit Deiner ganzen Energie verdient. Für die für mich persönlich wichtigen Herzensthemen reserviere ich mir morgens eine Stille Stunde. Da ist mein Handy aus. 

Fokus- Fragen sind: 

  • Was ist mir heute wichtig?
  • Was bringt mich meinem Ziel näher? 

Alle Aufgaben/ Termine, die nicht zu Deinem Fokus passen, erledigst Du in Deinem sehr kurzen Zeitfenster oder machst weiter mit Punkt 3:

3. Nein sagen

Die Aufgaben, die am lautesten schreien, sind in der Regel die unwichtigsten. Ist das bei Dir auch so? Manchmal werden die lautschreienden Aufgaben auch gerne von Kollegen in Besprechungen verteilt. Oh, sogar gibt es dieses Phänomen „Wir machen zu allem eine Webkonferenz“ – das gehört auch zur Kategorie „Unwichtige Aufgaben, die Energie kosten“

Gerne arbeiten wir auch Aufgaben ab, die uns leicht zu erledigen erscheinen. Ganz nach dem Motto „To Do- Listen abhaken macht mich glücklich“. Nur in der Regel fehlt uns dann später die Zeit für die Aufgaben, die uns wirklich wichtig sind und uns in unseren Themen voran bringen. Das macht auf Dauer unzufrieden und leider macht es Dich auch nicht erfolgreich. Wenn ich Coachings zum Thema Zeitmanagement gebe, empfehle ich immer ganz klar die Unterscheidung:

Für wen genau ist diese Aufgabe jetzt wichtig?

Bringt diese Aufgabe dich deinem Ziel näher?

Wenn nicht, darfst Du nein sagen!

Und damit sagst Du JA: Zu Dir, Deiner Mitte, Deinem Herzensthema. Schließlich hast du viel zu tun – dann mal los – Potenzial leben, in Deiner Mitte bleiben.